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Musik-Festivals

Die Größten unter ihnen sind längst ausverkauft, die Kleineren haben nicht einmal die Headliner bekannt gegeben. Noch hat die Festivalsaison nicht wirklich angefangen, wer seine Lieblingsbands (mehr oder weniger) günstig auf einmal sehen will, sollte sich jedoch sputen. Die wohl bekanntesten Festivals in Deutschland, Wacken Open Air, Rock am Ring und Hurricane, verkaufen schon seit Wochen keine Karten mehr, schätzt euch glücklich, wenn ihr noch welche bekommen habt.
Aber auch in Dortmund und Umgebung ist wieder ordentlich was los: Am 27.04., also gestern, war die 22. Mayday in den Westfalenhallen, die mit Mengen von Ravern gefüllt war, gleichzeitig fand Rock in den Ruinen auf dem Phoenix West Areal statt. Das Juicy Beats im Westfalenpark wird am 27.07. volljährig und versorgt seine Besucher mit HipHop, Electro und Indie Musik.

Aber was ist eigentlich das Besondere daran? Warum begibt man sich für ein oder sogar mehrere Tage mit tausenden Menschen auf verdreckte Campingplätze und lässt sich im Handgemenge, ohne die Musiker wirklich zu sehen, herumschubsen?

Ich habe mal in meinem Freundeskreis bei Festivalfans herumgefragt, bei ganz verschiedenen Menschen mit ganz verschiedenen Musikgeschmäckern, aber trotzdem ähnlichen Meinungen über diese riesigen Spektakel in den Sommermonaten. Pia, 18, Technofan: „Rave ist ein Gemeinschaftsgefühl, es gibt nie Streit und man unterhält sich direkt mit allen Leuten.“ Auf der Nature One, dem größten Techno-Festival Europas sei das ganz anders als bei Partys, ein viel intensiveres Gefühl. Manuel war letztes Jahr auf dem Hurricane und meint: „Für mich ist das Festival ein Erlebnis, das ich mit meinen Freunden und meiner Schwester habe. Da kann ich ich sein, machen was ich möchte und zu meiner Musik abgehen.“ Max, 20 und hippie-mäßig drauf, schätzt besonders das Klima auf dem Campingplatz, abseits von den Bühnen, wenn alle zusammen weiterfeiern, auf eigenen Instrumenten klimpern und witzige Spiele veranstaltet werden. Manch einer nimmt auch seinen halben Hausrat auf Anhängern mit zum Zelten und andere mögen sogar die blauen Flecken aus Moshpits, für sie sind es gewissermaßen Liebesbeweise der Musik.

Ich selbst, 17 Jahre jung und Indie/Alternative/Electronica-Hipster, finde es besonders praktisch, für verhältnismäßig wenig Geld viele gute Bands zu sehen und viele nette Leute kennenzulernen. Zum Schluss kann ich nur sagen, dass es einfach ein saugeiles Gefühl ist! 😉

 

Weitere Veranstaltungen in der Region, die euch interessieren könnten:
19.05. Luft und Liebe Festival, Duisburg
17.-19.05. Rock Hard Festival, Gelsenkirchen
20.05. Pfingst Open Air, Essen
25.05. SKA im POTT, Oberhausen
21.-23.06. Traumzeit Festival, Duisburg
29.06. Open Source Festival, Düsseldorf
29.06. Ruhr in Love, Oberhausen
29.-30.06. Blackfield Festival, Gelsenkirchen
11.-14.07. Bochum Total, Bochum
09.-10.08. Olgas Rock, Oberhausen
18.08. Rock im Pott, Gelsenkirchen
16.08-01.09. Zeltfestival Ruhr, Bochum

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