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Die Mischung macht’s!

Essen ist wie Shoppen gehen – zumindest für die meisten Menschen. Man sieht es, bekommt tierisch Hunger drauf und muss es unbedingt haben. Und noch eine Parallele zeichnet sich ab: Wir achten heutzutage genauso auf unser Styling, wie auf unsere Ernährung. Aber wofür? Um uns fit und vital zu fühlen? Oder um das andere Geschlecht zu beeindrucken? Stehen wir vielleicht einfach unter so großem gesellschaftlichen Druck, dass wir, man kann fast schon sagen, besessen davon sind das Beste aus uns herauszuholen, nur um mithalten zu können?

Ich denke, es ist eine gute Mischung von allem.

Ein paar Esslöffel Fitness und Entspannung und das sonst so stressige Leben ist auf einmal ein bisschen schöner. Eine Prise Lächeln das wir dadurch sofort an den Tag legen – schwupsdiwups fallen wir Frauen bei den Männern ein bisschen mehr auf. Fehlt nur noch die Sache mit dem Druck, um die Soße schmackhaft zu machen. Und das ist, wie man ja weiß, gar nicht so einfach – denn Geschmäcker sind bekanntlich unterschiedlich. Wenn die einen sagen, mit der konventionellen Masse mitzuschwimmen wäre mainstream und schier nervenaufreibend, hört man von den anderen wiederum, dass es wichtig ist zu zeigen wer und wie man ist, damit man nicht untergeht. Oftmals setzt man dann Äußerlichkeiten mit dem Status in der Gesellschaft gleich und wer möchte nicht später in einem riesigen Loft mitten in der Innenstadt einer Megametropole leben und einen gut bezahlten Job ergattern? Und da ist das Äußere natürlich sehr wichtig, nicht umsonst ziehen wir uns bei Bewerbungsgesprächen schick an, man möchte ja schließlich Eindruck schinden. 

Fast genauso wichtig wie das Styling ist auch der Körper der sich unter den Lagen von Baumwolle, Satin, oder Cashmeer versteckt. Denn dünn sein gilt als Schönheitsideal in unserer Kultur. Das wird uns auch täglich aufs Neue auf den Covern von Mode-, Fernsehen-, oder Klatsch-und-Tratschmagazinen aufs Brot geschmiert. Ja, natürlich wissen wir, dass da retuschiert wird was das Zeug hält und trotzdem blicken wir mit erfürchtigem Blick auf die schön proportionierten Körper von Charlize Theron, Gisele Bündchen und Michelle Williams. Also machen wir Sport. Radfahren ist da die beliebteste Art bei uns Deutschen Kalorien zu verbrennen, gefolgt vom Schwimmen, Krafttraining und Joggen und je nachdem wie viel Zeit wir haben gehen wir einer dieser Sportarten nach.

Doch da wir wissen, dass Sport allein nicht hilft widmen wir uns unserer Ernährung. Das ist der Grund weswegen light-Produkte immer beliebter werden, sie bestitzen weniger Fette. Und je weniger Fette, desto besser, denn woran denken wir bei dem Wort „Fett“? Natürlich an den glibschigen weißen Rand beim Fleisch und das jagt uns eine Heidenangst ein, sodass wir ganz darauf verzichten wollen. Aber, wie sollte es auch anders sein, gibt es hier auch einige Haken an der ganzen Sache. Zum Einen sind die Produkte mit den eindrucksvollen Worten „light“ oder „fettarm“ oftmals teurer, gleichzeitig werden die natürlichen Fette durch synthetische ersetzt, die langsamer das Sättigungsgefühl einsetzen lassen. Dadurch isst man gleich doppelt soviel und nimmt eher zu als ab. Wichtig ist daher darauf zu achten, dass die Produkte nicht mit Fettersatz angereichert sind.

Hat man dann aber seine individuelle Mischung aus Sport und richtiger Ernährung gefunden, ist man mit sich im Reinen und Modemodels können uns dann nichts mehr anhaben, zumindest nicht mehr in dem Ausmaß wie man es sonst vielleicht kennt.

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