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Bremen

Ein Konzert in Oldenburg war für mich und meinen Freund der Grund in den Osterferien für 5 Tage nach Bremen zu fahren und mal ein paar Tage auszuspannen.

Nach 3 Stunden fahrt kamen wir am Freitagabend in unserem Hostel an, welches sich trotz modernem Äußeren als ziemlich alt und speziell entpuppte.

Das Personal war, bis auf eine Ausnahme, nett und zuvorkommend. Wir bezogen unser Zimmer, fragten den Inhaber des Hostels nach einigen Sehenswürdigkeiten in der Nähe und zogen in die Nacht hinaus.

Bei Wind und -10°c gingen wir bis ans Weserufer haben dort einen Coctail getrunken, zur Böttcherstraße und dem Rathaus, um uns einen groben Überblick zu verschaffen. Wieder auf dem Weg ins Hostel schmiedeten wir Pläne für die nächsten Tage.

Am Samstagmorgen, vom Sonnenlicht geweckt wachten wir im 15qm Zimmer auf, machten uns fertig und erneut auf den Weg in die Stadt.

Nach einem Frühstück beim Bäcker und ein paar Einkäufen erkundigten wir Bremen und ich verliebte mich in diese Stadt. Das Zentrum erscheint kleiner als Dortmunds, überzeugt aber durch die architektonischen Werke der Altstadt.

Besonders sehenswert war die Böttcherstraße, mit der Bonbonmanufaktur, das Weserufer, den Rathausplatz und die vielen kleinen Straßen des Schnorrviertels.

Am Samstagabend besuchten wir das Konzert des Rappers Cro, fanden die Vorband (SAM) vieeel besser und regten uns über die Autofahrer auf dem Parkplatz auf.

Sonntag hieß es dann ausschlafen, im Alex brunchen und den restlichen Tag, wegen der Kälte und weil es einfach mal gut tat, im Bett verbringen, als wir Abends plötzlich Lust auf ‚CHIIIIIPS‘ hatten machten wir uns auf eine Odyssee nach einem offenen, günstigen Kiosk und landeten schließlich im MC DONALDS (Ups, Schleichwerbung).

Wir stellten fest, dass Bremen teuer war, was aber nur halb so schlimm sei, weil wir vorgesorgt hatten, so gaben wir unter anderem 30 € für Pfannkuchen aus und shoppten auch am Montag weiter.

Koffer packen, Souvenirs kaufen und ab nach Dortmund fahren, das war der Pan für Dienstag.

Alles in allem kann man sagen, Bremen war gut. Richtig schön sogar, auch wenn wir noch mehr hätten sehen können, aber wir haben viel gelacht, geredet, leckeres Essen gegessen und sind zu guter Musik abgegangen.

Es war eine schöne Erfahrung, in eine Stadt zu kommen mit einer Person die man liebt, wo einen keiner kennt und man selbst noch nie war und einfach die ganzen Eindrücke auf sich niederprasseln zu lassen, neue Leute und Orte kennenzulernen ohne große Erwartungen und einfach in den Tag hinein zu leben.

Ob ich es noch mal machen würde? Ja, aber in einem anderen Hotel und zur einer anderen Jahreszeit.

 

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