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Beluga II – Arktiskampagne Dortmund

  Ahoi ihr Matrosen,

ich will euch etwas erzaehlen, und zwar, dass ich auf der Beluga II war und es war wunderbar. Aber nun kommt doch erst mal einen Schritt naeher, damit ihr das Rauschen des Wassers und, wenn man mag, die Stimme von Kai vernehmen  duerft, die er auf Wunsch sogar lauter stellte. Kai war Greenpeacegruppenkommandant, um im Jargon zu bleiben, wenn man schreiben darf. Kai stand mit einer ungefaehr fuenfzehnkoepfigen, aus jungen und alten interessierten Buergern bestehenden Gruppe vor einer Arktiskarte vor der, wie geschrieben Beluga II und berichtete vom allgemeinen Konflikt in der Arktis. Ich schrieb.

Die Arktis kann als geografisches Sinnbild fuer die ueber die Jahrzehnte, als ich Recht las, nahezu mehr als eisigen Beziehungen des Ostblocks, Russlands und dem nordamerikanischen Kontinent, Staat gelesen werden. Waehrend, wie ich las, Amerika und Russland, ein Unding wenn ich schreiben durfte, nahezu genau bis zum Ende der neunzehnhundertachtziger Jahre, gegeneinander atomar aufruesteten, hissten, so Gruppenkommandant Kai, die Russen, ohne zu fragen, in der Arktis ihre Flagge. Wimpel hin, Wimpel her, viel mehr von Belang war neben dem Konflikt um die Flagge, wenn man es mochte, der Konflikt darum: Die Gier nach Oel und dadurch bedingt, das Toeten von nahezu ganzen Arten von Tieren. Aus dem Grund setzte sich die Umweltorganisation, Greenpeace gewaltfrei und unabhaengig, zwei der Grundsaetze der Organisation, wenn ich Recht las,  fuer ein Ende des Tamtams ein, sowohl auf amerikanischer, westlicher als auch auf russicher, oestlicher Seite. Damit war die Diskussion um den Annus, in dem sinnbildlich eine Flagge steckte und sich nahezu die gesamte Erde stritt, wenn ich Recht schrieb noch lange nicht belegt. Nein, Greenpeace hisste die Segel, wie im Weiteren naeher geschrieben und ging sowohl in Deutschland, betont Dortmund als auch auf dem restlichen Globus, teils mit atemberaubenden Karperaktionen auf Aktion. Und aus dem Grund stand ein, wie geschriebn Boot im Hafen von Dortmund??

Kai machte einen Schritt auf das Boot und der Großteil der anwesenden Gäste machte es ihm exakt nach; Ich schrieb – Schritt.

„Und das ist das Steuerrad, dass das Schiff lenkt, bei Wind und Wetter“, so nahezu identisch phrasiert. Gedacht als Sprechblase kamen die Worte mehr aus dem Mund als aus der Nase von Kai, der, wie erzählte seit mehreren Wochen, der Startschuss war, wie auf der Internetseite von Greenpeace Deutschland zu lesen war am dreiundzwanzigsten Juni, mit einer Infotour durch Deutschland. Das Ziel war, die Bürger aufzuwecken, aufzuschrecken, hinter ihren grünen Hecken, um auf etwas noch mehr Grüneres aufmerksam zu machen, das die weiße Erdregion versuche mit ihrer Stimme Greenpeace die Arktis zu schützen. Haben Sie schon geschützt? Unterstützt? Und, wenn ich schreiben darf, hat es etwas genützt?

Oft wurde viel getan, meist ohne großen Erfolg und aus dem Grund stand ein Boot im Hafen von Dortmund. Und damit das Boot überhaupt dort stehen konnte, bedurfte es einer Geschichte, die uns Kai, wie geschrieben Kommandant, mit einer Hand am Steuerrad erzählte. Um das viele Gerede ohne Wirkung nahezu komplett zu beenden, habe Ilse, die ehemalige Aktivistin von Greenpeace, Frau Vormann mehr als zwei Millionen Euro Nachlass für den Bau des Bootes zweitausendunddrei hinterlassen. Die Beluga weiter sei ein Klipperschiff, das sowohl an der Küste als auch auf hoher See fahren könne. Der Großteil der über zwei Hände voll Boote, Schiffe von Greenpeace sei, so die Internetseite gekauft und meist, wenn ich Recht las erneuert. Die Beluga II löste die Beluga, ohne Ergänzung, nach langjähriger Tradition auf europäischen Wasser ab. Bing, wenn ich Recht waren das nahezu mehr als genug an Informationen. Fuer Bootfreunde gab es das Datenblatt und die Uebersicht im Internet und an passender Stelle werde die ein oder andere Informationen in den Text einfließen koennen, wenn das Recht war zu schreiben??

Ein letzter Dank an Ilse und dann aber zeitlich ein Sprung in das zwoelfte Jahr des einundzwanzigsten Jahrhunders und von Europa, dem Bauort des Schiffes, präzise Niederlande, in die Arktis, dem eigentlichen Ort des Geschehens. Und vor allem dem, was bis her geschah. Als ich las, bemuehte man sich bereits Anfang des Jahres in Neuseeland, im Pazifik, die Noble Discoverer, das eine von zwei Oelbohrschiffen von dem Oelmogul Shell, en detail bereits vor dem Auslaufen zu blockieren. Shell stoppen, und das weniger allein als in der Gruppe. Auch prominente Aktivisten engagierten sich von Anbeginn an der Kampagne, darunter vorrangig, wie ich in den Medien las Lucy Lawless, Xena-Akteurin, fuer alle, die mal Fernsehen geschaut haben. Zu Beginn seien es ueber sieben Aktivisten gewesen, die das Schiff fuer nahezu exakt mehr als zwei Wochen kaperten, mittlerweile eine ueber siebenstellige Zahl an Unterstuetzern durch Unterschriften und es wurde weiter gesammelt und gekapert.

Nachdem Shell bereits fruehzeitig einen Denkzettel, gewaltfrei aufgedrueckt bekommen hat, war damit der Kampf den Oelbohrern und Tiertoetern, wenn ich schreiben durfte angesagt, begonnen. Die Glocke laeutete neben der Beluga II, die, wie geschrieben informierte. Aktivisten weltweit gingen auf die Straße, gezielt vor die Oelzapfstellen, Tankplaetze von Shell, meist mit Flyern und Transparenten. Und wenn ich weiter schreiben durfte, in Kanada, wie ich las, sogar mit einem Eisbaeren, ungelogen Kostuem und echtem Eis. War das, wie sich viele fragen moegen, alles?? Offiziell ja, inoffiziell nein, da man bei Greenpeace meist mit unerwarteten Aktionen, wie der Einnahme der Gazpromoelplattform in der arktischen Pechorasee Prirazlomnaya. Der Geschaeftsfuehrer von Greenpeace International, wenn man  nicht bereits las, Kumi Naidoo hoechstpersoenlich erkletterte die nahezu unaussprechbare Oelplattform P-r-i-r-a-l-o-m-n-a-y-a. Neben Shell hatte Gazprom ebenfalls die Absicht, wie geschrieben die Russen, Interesse danach, in der Arktis zu bohren. Und die Flagge stand immernoch. Dafuer belagerten wir, Greenpeace fuer eine Businesswoche die Plattform, bis die Wasserwerfer kamen. Das war am achtundzwanzigsten August, als ich las und sie nachlesen duerfen, wenn ich schreiben durfte hier.

Von der Arktis, die ja ohne hin durch die vielen Abgase der Vollstaendigkeit halber bedroht sei abzuschmelzen, vorbei an den Massenmoerdern Gazprom und Shell, zurueck, wenn man mag nach Dortmund, wo die Beluga II immernoch stand. Und darauf Kai, vor der, wie geschrieben, fuenfzehn Koepfe starken Gruppe, darunter meine Wenigkeit, Greenpeaceaktivist und Journalist und – wie meist – schreibend. Eine Parallele zum Gruendervater Irving Stone, der, wie ich las, ebenfalls Journalist gewesen sei und den gruenen Frieden, wobei wir hier nahezu in die Urgeschichte der Umweltorganisation…und man soll sich ja selber, wenn ich Recht war weniger profilieren… ein Sprung zu einer
anderen Person…

Ein Sprung zurueck Ilse Vollmann, der Bootstifterin. Nachdem wir außen uns den Vortrag zum Boot allgemein angehoert hatten, ging es weiter in Richtung  Bruecke, das Kontrollzentrum des Bootes, pardon Schiffes. Da hang ein Bild zu Ehren von Ilse, die, wie geschrieben nahezu mehr als einen Haufen an Geld stiftete, fuer den Bau nach, so sei ergaenzt nieder laendisch, wie geschrieben historischem Vorbild.

Neben dem Bild, wurde die Konzentration mehr auf die vielen Messgeraete und die Technik gelenkt. Von der analogen Variante im aeußeren Teil, dem Steuerrad und einem Magnetkompass, zu einer digitalen Form, einem Joystick, wie man ihn von Computerspielen kennen kann und einem Ultraschallhochpräzisions Kompass. Darueber hinaus war, wie Kai duerftig erlaeuterte weitere Geraete zur Anzeige des Wasserstandes, wir lagen, ich war das erste Mal auf einem, wenn ich nicht taeuschte Seegelboot, ueber dem Normalstand und eine Uhr. Wenn es Recht war, belasse ich es bei den Erlaeuterungen zu der technischen Ausstattung der Beluga II. Das Schiff war auch im Wattenmeer einsetzbar, durch die niedrige Tiefe und neben dem vielen technischen Schnick Schnack, duerfe man darauf vetrauen, aus nahezu absolutem Menschenverstand, dass echte Seebaeren sich mehr am Salzgehalt der Luft und einem nassen Finger, um die Windrichtung zu evaluieren orientierten. Da brauchte man nicht mal ein Aerogram? Da war kaum ein Luftdruckgeraet, mit perspektivischer Variaton, minder in Praezision, ohne Hohn? Bestimmt erzaehlte man sich auf einem solchen Schiff eine Vielzahl solcher Anekdoten, Geschichten, wenn ich schreiben durfte?

Von der Bruecke und einer Einfuehrung in die Technik, ging es circa genau sieben bis acht Stufen hinunter.  Da befand sich das Laboratorium, welches zu einem Kino mit Beamer und Leinwand umfunktioniert war. Wenn ich schreiben darf, glich es mehr einem großen Allzweckraum, welcher von Zeit zu Zeit fuer verschiedene Zwecke, wie ein Schweizer Taschenmesser umfunktioniert werden koenne: Als Schlafraum fuer Aktivisten, Stauraum fuer die Crew bis hin zum Ausstellungsraum, wie geschrieben Kino fuer Besucher. Backbord und Ruderbord,  waren Bildertafeln zur aktuellen Kampagne; Satelitenaufnahmen der Arktis. Das Video gab beeindruckende Bilder mehr von Aktionen, Wasserwerfern und wie Greenpeace Geschichte schrieb. Als das Licht anging, ging es vom Laboratorium durch die kleine, circa exakt zwei mal zwei Schritte große Kueche, an den Duschen und Toiletten vorbei zurueck an das echte Licht, Tageslicht. Kai verabschiedete sich bei uns nach einer evaluierten, absoluten Viertelstunde und mit ihm die Crew der Beluga, die international, mit einem, wie Kai, wenn ich Recht war, berichtete italienischen Kadetten. Im Anschluss fand ein Fuehrerwechsel von Kai zu Dorothea fuer mich persoenlich statt, fuer ein Interview. Neben dem Schreiben hatte ich ein Aufnahmegeraet dabei, um auch behinderten Menschen das Lesen, wenn gleich, sofern es Recht war in geraffter Form zu ermoeglichen. Auditiv vermitteln. Ich schrieb.

Im Interview verriet die Crewdame, dass es wichtig sei die Buerger zu informieren und, dass eine Oelkatastrophe wie am Golf von Mexiko, letztes Jahr, wie ich las, in der Zukunftszeit, wenn moeglich in der Arktis verhindert werden muesse. Das Schiff, die Beluga II fuhr, als letzte Station nach Bremen, um die Hanseaten gleichsam ueber die akute Arktislage zu informieren, die letzten Buerger zu involvieren um am Ende eine Kapsel an die Vereinten Nationen zu uebergeben. Die Kapsel werde dann im Meer symbolisch versenkt, um der Nachwelt eine klare Botschaft zu hinterlassen: Kein Oel aus der Arktis. Die Oelfoerderunternehmen stoppen. Keine Massenvernichtung durch weitere Katastrophen. Keine toten Eisbären und kranke Vögel. Keine Umweltverschmutzung.

Und fuer wen ich noch nicht genug geschrieben habe, da es, wenn man mag eine mehr als unendliche Anzahl von Informationen gab, der kann googeln, ohne boese Absicht einen der zahlreichen Links im Artikel verfolgen oder bei, Rettungsring Greenpeace persoenlich nachfragen? Noch Fragen?

www.savethearctic.org

P.S.: Die Aktion war bis dato, wenn ich Recht war wenig abgeschlossen. Alle Interessierten koennen sich im Kleinen mit einer Unterschrift, auch online engagieren, nicht genieren, oder im Großen bei Greenpeace in der Gruppe, und unter Umständen wird man dann ein Teil einer Schifftruppe und wenn nicht, dann ist es auch Schnuppe??

 

Wie geschrieben, das Interview in deutscher und englischer Sprache.

english  deutsch

Bilder der Beluga in Dortmund, NRW.

Yakup Julian Sarli fotografierte und schrieb.

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