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Aus alt wird neu – Do-It-Yourself

Individualität wird immer wichtiger.

Besonders in Zeiten von Materialismus und Einheitsbrei wird es immer schwerer für jeden Einzelnen nicht in der Schublade der Normalität zu enden, sondern man selbst zu sein und ein Stück von sich zu präsentieren. Doch wie soll man etwas Besonderes sein, oder werden, wenn H&M, Mango und Jack&Jones an jeder Straßenecke mit schicken Klamotten, niedrigen Preisen oder riesengroßen „Sale“-Schildern locken? Ganz einfach: Selbermachen!

Der neue Trend geht weg vom einfachen Shoppengehen und hin zum Do-It-Yourself. Aus alten Stoffen werden neue Kleidungsstücke gezaubert, aus Leder und Perlen kleine selbst gemachte Accessoires wie Ketten und Armbänder gebastelt, oder Handschuhe aus selbstgewählter Wolle nach Belieben gestrickt – und wie aus dem Nichts hat man seinen ganz individuellen Style entwickelt. Dieser ist nicht nur einmalig, sondern hat auch seine eigene Geschichte, was ihn dadurch auch viel wertvoller macht, als alle anderen Produkte die man irgendwann mal im Laden gekauft hat. Außerdem macht das Gefühl etwas Neues geschaffen zu haben glücklich. Damit tut man sich selbst was Gutes und steigert gleichzeitig seinen sozialen Reichtum, so nenn ich mal das Wir-Denken das anstelle des finanziellen Denkens tritt.

Man könnte also sagen, dass man durch Do-It-Yourself an Lebensqualität gewinnt, denn wie schon im Nationalen Wohlfahrtsindex (NWI) steht, gedeiht diese nicht nur durch finanzielles Wachstum, das aber natürlich auch durch den Verkauf der eigenen Sachen wachsen kann. Dennoch müssen soziale Faktoren, wie Engagement oder Hausarbeiten mit einbezogen werden, wenn die individuelle Lebensqualität richtig gemessen werden soll. Sprich: Do-It-Youself = Steigerung der Lebensqualität = soziales Wachstum wächst.

Doch nicht nur einem selbst fällt auf, dass man gegebenenfalls mehr lacht, sondern auch die Umwelt könnte aufsehen bei den manchmal nicht ganz unauffälligen Neuheiten, denn oftmals verkörpert man mit seinem selbstkreierten Style Meinungen oder Haltungen zu bestimmten Themen. Da gibt’s zum Einen die zynischen Aufdrucke wie „Kostüm“ auf einfachen Shirts, humorvolle Sprüche auf Babystrampelanzügen wie „Tausche Schwester gegen Rennwagen“ und zum Anderen natürlich auch die altbekannten „Hollister Sucks“ Jutebeutel mit denen man ganz klar und offensiv zeigt, was man von diesem Unternehmen hält. Ob man sich mit letzterem immer nur Freunde macht ist eine andere Sache.

Darauf wollen wir jetzt aber mal nicht eingehen, schließlich fängt auch schon bald die harmonischste Zeit des Jahres an. WEIHNACHTEN steht vor der Tür.

Apropo Weihnachten, selbstgemachte Produkte eignen sich auch als super Geschenke. Hier drei meiner Favouriten von dawanda.de, die man zwar auch im Shop erstehen kann, aber vielleicht schaff ja sogar ich es soetwas schönes herzustellen.

Nr. 1: Die Vintage-Uhr

 

 

 

 

Nr.2: Die Wollvasen

 

 

 

 

Nr. 3: Was für den Mann

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