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WayBackWhen – eine Geschichte von Euphorie und Stadt

waybackRund siebzig Prozent der Besucher kamen aus anderen Städten wie Köln, Hamburg oder Berlin, und das trotz Bahnstreiks.

Auch dadurch war bereits im Vorfeld der Festival-Samstag ausverkauft, und das im zweiten Veranstaltungsjahr.

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Dortmund hat sich von einer anderen Seite gezeigt, offen und zeitgenössischer.

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Auch die Idee, das Festival nicht wie bei anderen Veranstaltungen üblich in den Westfalenpark zu verlegen war ein großer Erfolg, nicht ohne Grund war das Wort des Abends „Kioskbier“.

Vom Festival-Samstag zum Freitag. Sizarr, eine Band aus der Pfalz, die im Ausland erfolgreicher ist als zu Hause, lockte auch hier ein ganzes Publikum. Die drei Indie-Musiker entsprachen vollends dem Profil von Way Back When und überließen den nachfolgenden Wild Beasts eine schwere Aufgabe.

Der Samstag, ein Scheideweg. Annenmaykantereit oder The Slow Show.

Als treuer Fan ist es natürlich meine Pflicht, Annenmaykantereit zu sehen und sie waren unglaublich, die kleine große Halle des FZW war bis auf den Balkon gefüllt und schon vor Beginn unwahrscheinlich heiß.

Mehr als eine halbe Stunde vor Konzertanfang füllte sich das FZW mit Scharen von Menschen, die auf dem mit Kater-Kopfschmerz-Lampen belichteten Boden saßen. Die dunkelgrauen Wände waren schon längst mit der Menge an erwartungsvollen Blicken gesättigt und es herrschte diese wohlbekannte Stimmung, bei der dutzende Leute auf das Gleiche warten.

Und endlich, endlich ging das Licht aus. Alles war plötzlich so entspannt, als würde die Gedanken von Hunderten schlagartig wahr werden. Falls Trümmer immer noch suchen, ich habe sie gefunden, die Euphorie und das nicht nur bei Annenmaykantereit.

„DAS WAR SUPER!“

Trümmer, meine erklärte Lieblingsband aus Hamburg hat meinen Festival-Sonntag im FZW eingeleitet und gleichzeitig die Bühne in der Halle eröffnet.

Unverschämt sympathisch, mit einem Hauch Alte-Schule belebten sie das Publikum, man bemerkte bei jeder Geste wie viel Lust sie hatten, Bock darauf ihre Musik zu teilen.

Eine Band die, wie bereits erwähnt, nach Euphorie sucht, sie aber schon längst hätte finden müssen, wenn sie bei sich anfangen würden.

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Vom Anfang zum Ende eines Tages.

Foxygen, ich bin mir nicht sicher, ob ich noch mehr sagen muss. Von der samstägigen Euphorie zu purer Ekstase, durchdrehen mag der einzig treffende Begriff sein. Nach gut einem Drittel hat sich die Besuchergemeinde geteilt. Der verbleibende Rest hat eine neue Konfession gefunden. Es war unbeschreiblich, man sagt das so gerne, aber es war einfach unbeschreiblich.

Jeder, der diesen Sonntag verpasst hat, sollte dieser kurz vor dem Wahnsinn stehenden Gruppe von Menschen nachreisen, um auch nur ein solches Konzert miterleben zu können.

Unglaublich.

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Instagram: #wbw15

Weitere Info’s: www.waybackwhen.de

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