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VEGGIE STREET DAY 2012 – DER TEXT

Veggie Day Poster

Mit den rund 60 Ständen auf dem Veggie Street Day in Dortmund ging man auf eine wahre Tuchfühlung in die Tiefen des “fleischlosen Glücks”.

Die Informationsstände drehten sich vor allem rund um die Rettung von Tieren und wie man ihnen helfen kann. Beispielsweise Kühe, die in ihren alten Tagen auch noch ihr Leben leben dürfen und in ein “Kuhaltersheim” gebracht werden oder eine provokante Darstellung, warum man keinen Pelz tragen sollte. Provokant wurde die Darstellung vorallem dadurch, da vor den eigentlichen Informationsständen eine Art Stofftier ausgestellt wurde, welches mit Blut auf dem Pelz zu sehen war. Direkt daneben wurden Fotos aus Zuchtstationen gezeigt, mit eben jenen frisch gehäuteten Tieren.

Nicht nur grausames wurde auf dem Veggie Day gezeigt, auch die Kleinen hatten ihren Spaß. Mit einem kleinen Spielstand und Pappfiguren bei denen man seinen Kopf für ein Foto durchstecken konnte waren dabei, sondern auch Straßenkreide womit allerlei Kunstwerke auf den Boden angefertigt wurden. Dabei hat auch der ein oder andere Erwachsene sich eine Kreide geschnappt und auf der ganzen “Veggie Straße” hat man auf dem Boden Tierbilder, allerlei Slogans und einfach farbenfrohe Bilder gemalt.

Veggie Döner

Auch die Verkaufsstände hatten die ganze Zeit über einen großen Zuwachs an Kunden. Der vegetarische Döner war dabei wohl der größte Hit. Mit einer Wartezeit von zwanzig Minuten konnte man schon rechnen, aber das Ergebnis hat sich vollkommens gelohnt. Ansonsten konnte man sich mit vegetarischer Köfte, Hot Dogs und Kuchen vollschlemmen. Dazu zeigte uns Kim Wonderland (Hier zum Interview) eine wunderschöne Darbietung ihrer Back-Kunstwerke.

Verschiedene vegane Produkte

Auch eine durchaus große Anzahl an diversen Produkten wurde an verschiedenen Ständen angeboten. Pflanzliche Kosmetik, die sehr gut gerochen hat bis hin zu Zuckerersatz der sogar besser geschmeckt halt als richtiger Zucker. Etliche T-Shirts, Bücher und Accessoires wurden auch Angeboten.

Auch als nicht Veganer/Vegetarier hatte man einen guten Überblick und konnte Erfahrungen sammeln, wie man sich ohne Fleisch ernähren kann und dabei auch noch Spaß am Essen hat.
Der Koch Björn Moschinski zeigte dabei seine Kochtipps und Künste auf der Bühne und ließ das Publikum an seinen wunderbaren Gerichten teilhaben.

Wenn man allerdings die Preise betrachtet die die Stände für ihre Produkte angeboten haben, sieht man die kleine Schattenseite des “fleischlosen Glücks”. Ein vegetarischer Burger kostet vier mal so viel, wie der herkömmliche “McDonalds-Burger”. Natürlich kommt es immer auf die Qualität an. Allerdings weiß man leider nicht immer, ob das Produkt auch wirklich, wie angepriesen vom Verkäufer seiner Herkunft entspricht. Wir hoffen aber doch, dass der Veggie Day seine Stände gewissenhaft ausgewählt und auf nachhaltige und den Werten des Street Day entsprechende Produkte geachtet hat.

Am Ende des Tages hat man sich noch mal verinnerlicht was man nun wirklich alles verändern kann, wenn man vegetarisch lebt oder einfach nur mehr auf unsere Umwelt achtet.

Wir freuen uns schon auf den nächsten Veggie Street Day und hoffen, dass er genauso gut wird wie der Diesjährige.

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