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(Noch) Kein Happy End

Ich schlenderte durch die Straßen und dachte darüber nach, was ich wohl heute Abend essen würde (Pizza, Döner? Oder doch lieber Nudeln oder was anderes leckeres selbstgekochtes, vielleicht einen Auflauf? Ja, irgendwas mit Hackfleisch vielleicht..) – plötzlich war sie da!

Kennt ihr das? Wenn einem das Herz droht aus der Brust zu springen? Der Magen ganz kribbelig wird? Die Hände ein wenig feucht? Die Wangen rosig? Und so ein ganz leichtes Lächeln schleicht sich auf die Lippen? Die Augen fangen an zu glitzern und dann gibt es einfach kein Halten mehr… Man streckt die Hände aus, will sie anfassen, ein leises Quiecken entwickelt sich im Hals, bahnt sich den Weg nach draußen. Doch man vergisst die Welt um sich herum und wenn man sie dann berührt, fühlt es sich an als explodiere ein Feuerwerk und man will sie nie wieder loslassen.

Und genau so war es, ich schwöre es. Das ist einfach meine Bestimmung, wir sind füreinander bestimmt. Doch manche Menschen verstehen diese Gefühle nicht. Ich kann doch auch nichts dafür. Denken die, ich habe mir das ausgesucht?! Manchmal kommt es so über mich.

Ich glaube, sie hat genau da auf mich gewartet. Das Schicksal hat uns zusammengeführt. Oder vielleicht auch Gott! Und was Gott zusammenführt soll der Mensch ja bekanntlich nicht trennen.

Doch leider war es diesmal einfach zu schmerzhaft auf das Preisschild zu schauen. 95 Euro?! (In Worten: Fünfundneuzig Euro?!) Also, dass sie mir so etwas antun kann. Göttliche Fügung. Schicksal. Pah! Grausam. Grausam ist das!

Ich gab es auf. Diese wunderschöne, einfach formvollendete, perfekte Tasche, die mich so verzaubert hat, hängt immer noch in dem Laden. Und jedes Mal, wenn ich daran vorbeigehe schmachte ich sie an.

(Spenden werden gerne angenommen!)

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