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Kultur & Games: Die Kunst des Gamings – Journey

Es ist mal wieder Freitag und vielleicht wisst ihr ja noch nicht, was ihr bei diesem tollen Wetter am Wochenende machen sollt. Deswegen möchte ich euch heute ein ganz wundervolles Spiel zeigen. Und zwar das Playstation 3 Spiel ‚Journey‘.

Worum geht es in diesem Spiel? Um diese Frage beantworten zu können möchte ich euch einfach meine persönlichen Eindrücke der ersten paar Spielminuten nahe bringen.

Das Spiel beginnt ohne jegliche Erklärungen oder großartigem Menü schnick schnack. Die Kamerafahrt verfolgt einen Stern, der über eine trockene Wüste hinweg saust. Plötzlich seht ihr den Hauptprotagonisten. Ein Alienhaftes Wesen mit leuchtenden Augen und einem langen roten Cape, auf dem Hieroglyphenhafte Stickereien zu erkennen sind. Das Geschlecht des Charakters lässt sich nicht genau definieren. Es meditiert. Erst als ihr den Controller bewegt (dank bewegungssensitiver Steuerung) oder einen Knopf drückt springt unser – ich nenne ihn einfach mal geschlechtslos – ‚Charakter‘ auf und läuft in Richtung Sandhügel. Man merkt hier bereits schon wie viel Liebe im Detail steckt. Der Sand weht im Wind, das Cape des Charakters tut dies ebenfalls und man sieht ihm an, dass es nicht einfach ist mit langen Beinen auf einem sandig-weichem Untergrund einen Hügel hinauf zu laufen. Oben angekommen seht ihr in weiter ferne einen riesen großen Berg auf dessem Gipfel ein helles Licht erstrahlt. Ohne Text, Stimme oder sonst einer Info, wisst ihr als Spieler dabei ganz genau – Das ist unser Ziel!

Auf eurer „Journey“ erlebt ihr ganz unterschiedliche Abenteuer. Ihr lernt, wie ihr mit dem Cape im Wind segeln könnt und erfahrt auch durch Wandbemalungen und Hieroglyphen ein wenig zur Story, die jedoch so erzählt wird, dass ganz viel Interpretationsfreiraum entsteht. Man fragt sich jetzt vielleicht: „Spielt das ganze Spiel über in einer staubtrockenen Wüste?“ – Ja…ABER! Die Wüstenabschnitte sind in unterschiedlichen Farben und Atmosphären unterteilt. So gleitet ihr ein mal einem riesigen Wüstenhügel dem Sonnenuntergang auf glitzerndem Sand entgegen oder durchforscht eine Höhle, die in einem dunklem Blau schimmert und eher an einer Unterwasser expedition ähnelt. Dabei wird das Spielgeschehen durch wunderschöne Musik untermalt, die immer wieder zum träumen anregen.

Der Fokus des Spiels liegt allerdings auf der Erfahrung die ihr mit anderen erfahrt! Deswegen dachten sich die Entwickler eine Art Mehrspielermodus aus. Während eurer kompletten Expedition ist es möglich, dass ihr auf andere Spieler trefft. Ihr seht nicht wer sie sind, da alle Charaktere im Spiel gleich aussehen. Lediglich über einem Signalton, der unterschiedlich lang sein kann (je nachdem wie lange ihr die Taste gedrückt haltet) könnt ihr kommunizieren. Mehr ist auch allerdings nicht nötig, da man den anderen Spieler vielleicht auf etwas aufmerksam machen möchte, indem man sich vor dem Objekt hinstellt und immer wieder ein Signal von sich gibt. Es bleibt ebenfalls immer wieder die Option offen den ‚Freund‘ zu verlassen und alleine die Expedition zu absolvieren. Allerdings ist das Spiel zu zweit wesentlich intensiver und deswegen ist dies auch beim ersten Durchspielen sehr empfehlenswert.

Das Ende ist Dramatisch, wie auch traurig. Ohne dabei zu viel zu verraten hatte ich bei dem Ende Tränen in den Augen. Das Spiel hat eine Spielzeit von ca. 3-6 Stunden (je nachdem, wie viel ihr euch umschaut) und lädt immer wieder zwischendurch mal zum spielen ein und ist für mich ganz klar ein ‚must have‘ für jeden PS3 Besitzer!

Hier noch einmal der Trailer, damit ihr euch einen persönlichen Eindruck von diesem wahnsinns Spielerlebnis machen könnt:

 

 

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