ALLE ARTIKEL
Kommentare 1

JuicyBeats

Wer war dort nicht?

Na gut – vielleicht manch einer der lieber Fußball geguckt hat! Aber man konnte ja auch noch nach dem Spiel bzw. davor hingehen. Für alle die es trotz allem verpasst haben, muss ich euch leider mitteilen, dass ihr eins der besten Festivals verpasst habt. 

Nicht nur, dass JuicyBeats dieses Jahr 18 geworden ist und wirklich atemberaubend war. Mit seinen 27.000 BesucherInnen, gehört es auch zu einem der Besten. Denn wenn man vergleicht, dass es im Jahr in dem Deichkind aufgetreten ist 28.000 Besucher da waren und es das beste Festival war, kann man sich wohl denken das JuicyBeats auch dieses Jahr „knallevoll“ war und eine Superstimmung machte. 

Ich persönlich bin ja nicht so ein großer Elektromusikfan, aber es gab doch viele Acts die mich echt positiv überrascht haben. Mein Favorit neben Marteria, Left Boy und den anderen Mainacts waren definitiv die Crystal Fighters – diese Gruppe die nicht mal in den Charts ist – hatten laut den Veranstaltern, Carsten Helmich und Martin Juhls, in den letzten Festivals eine so gute Resonanz, dass sie auf JuicyBeats auftreten mussten. Sehr toll war auch, dass der große Besucheransturm schon um 11.30 Uhr eingelassen wurde und nicht wie ursprünglich geplant erst um 12.00 Uhr.

Wie jeder weiss gibt es dort, wo viele Menschen sind, natürlich auch viel Müll, der sich vor Ort sammelt. Damit setzt sich auch die Projektgruppe „A Greener Beat“ auseinander. Diese besteht aus Festivalorganisatoren, Volunters und engagierten Fans, denen der Schutz der Umwelt wichtig ist und deren Ziel somit ist, den CO²-Fußabdruck des Festivals so klein wie möglich zu halten.

Die Idee nicht mit dem Auto anzureisen, sondern kostenlos mit Bus & Bahn im gesamten VRR-Gebiet anzukommen wird schon seit zehn Jahren von JuicyBeats angeboten. Hinzu kommt die Kooperation mit Initiativen wie „Viva con Agua“ oder „Charity Pfand“, wo Besucher ihr Pfandgeld für verschiedene gemeinnützige Projekte spenden konnten.

Eine weitere umgesetzte Idee war, dass die Händler einen Müllpfand von 50 Cent erheben, wenn sie nicht auf Verpackungsmüll verzichten konnten. Am Festivaltag hatte ich beobachtet, bevor es ganz voll wurde, dass Müllmänner noch überall herumfuhren und Müll einsammelten. Ansonsten gab es genügend große sowie kleine Restabfalltonnen, auch wenn nicht alle Besucher Lust hatten zu den jeweiligen Tonnen zu gehen und somit paar „normale“ Mülltonnen überfüllt worden sind.

„Spende deinen Pfand“

Ich denke, es gab wegen der Leergutsammelstellen und dem Verbot von selbst mitgebrachten Getränken nicht so viel Müll vor Ort.

 

Doch erschreckt euch nicht Leute! Natürlich war es ein sehr heißer Tag den man nicht so schnell vergisst, doch keiner der Besucher ist verdurstet – wenn ihr das gerade gedacht habt?!

 

Die Veranstalter haben natürlich ans Wetter gedacht und somit eine Wasseraktion gestartet, die unter den Besuchern gut angekommen ist. So konnte man sich an den Infopoints einen Becher holen und damit zu den Trinkwasserstellen gehen, die überall im Park verteilt waren.

Zusätzlich haben MitarbeiterInnen des Westfalenparks an dem Tag auch die „Park“-Wasserhähne und Rasensprenger für die Besucher geöffnet.

Auch gab es von der Firma ”TicTac” eine witzige Abkühlung. Sie hatten eine Kabine aufgestellt – in Form eines Riesentitacs – wenn man durch diese hindurchging wurde man mit einem erfrischenden Wassernebel besprüht. Eine recht coole Erfindung.

JuicyBeats war somit ein gelungenes und umweltbewusstes Festival für die ganze Familie und ohne Unruhen bzw. negative Vorkommnisse. Mein Fazit: Ich hatte mein Spaß und ich freue mich auf das nächste Jahr!

1 Kommentare

  1. Talip sagt

    Danke und Lob an die Verfasserin dieses Artikels durch dich konnt ich mir ein genaueres Bild des diesjährigen Juicy Beats machen und erkennen was für einen Spaß ich wohl verpasst habe. Denn ich persönlich konnte dieses Jahr leider nicht zu Juicy Beats gehen ,doch wenn ich diesen Artikel so lese verspühre ich doch gleich reue es nicht getan zu haben. Ausserdem sehe ich schon sehnlichts die Juicy Beats im nächsten Jahr vorraus. Mögen sie noch erfolgreicher ,noch größer und mit einem noch kleinerem CO2-Abdruck sein.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.