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TURNMATTE, COWORKING-SPACE UND DAS U

Taschen aus Turnmatten und dem gebrauchten Leder von Bock, Reck und Co. werden zu echten Design-Unikaten. Die beliebten Dortmunder U-Shirts und das U-Teelicht sind auch zu haben. Heimatdesign am Hohen Wall 15 bietet eine interessante Auswahl an Kleinserien bis hin zu Einzelstücken, die zumeist von Designern der Region gestaltet wurden. Aber auch innovative Ideen aus dem Interieurdesign-Bereich aus dem In- und Ausland werden angeboten. Ob Mode, Accessoire oder Kleinutensil – die vorwiegend handgearbeiteten Unikate machen den Shop zu einer echten Fundgrube für Liebhaber besonderer Ideen.

Mit Sitz in der kreativen Zone, in der Nähe des Dortmunder U, arbeitet das Team von Heimatdesign bereits seit 2004 im Bereich der Kreativwirtschaft. Mit dem Begriff „Kreativwirtschaft“ ist das kreative Schaffen in verschiedenen Bereichen wie der Bildenden Kunst, des Designs, der Architektur oder der Software-Entwicklung gemeint„Plattform und Display für junges Design aus der Region“, so beschreibt sich Heimatdesign auf seiner Website www.heimatdesign.deMit Printmagazin, Agentur, Shop, angegliederter Ausstellungsfläche und dem Coworking-Space „Ständige Vertretung“ vereint Heimatdesign alles an einem Ort. Heimatdesign definiert sich durch Vielseitigkeit. Reinhild Kuhn und Marc Röbbecke  haben es sich zur Aufgabe gemacht, Dortmund und das Ruhrgebiet als Ansiedlungsort für kreative Designideen zu entwickeln. Dafür kooperieren sie unter anderem mit der Wirtschaftsförderung Dortmund. So sind Ausstellungen, Messen und Kooperationen, die durch die Mischung von Mode, Grafik, Objekt und Fotografie überzeugen, ein wichtiger Ausgangspunkt für ihre Arbeit.

Auch die Organisation von Veranstaltungen wie die Designers Fair in Köln, Pecha Kucha Night und Creative Stage gehören zum Profil von Heimatdesign. Pecha Kucha kommt aus Japan und ist eine Vortragsform, bei der mithilfe von Powerpoint-Präsentationen – 20 Bilder à 20 Sekunden, also insgesamt 6.40 min – verschiedene Projekte vorgestellt werden. Auch Creative Stage funktioniert nach dem Prinzip des Kurzvortrags, jedoch geht es hier um die unterschiedlichen Branchen der Kreativwirtschaft, und das Präsentationsformat kann frei gewählt werden.

Jährlich bringt das Team von Heimatdesign ein bis zwei Ausgaben seines gleichnamigen Magazins heraus. Die Gestaltung geht nach zwei Ausgaben an ein neues Gestalterteam über, was für ständige Abwechslung sorgt. In Rubriken wie heimatkunde, heimatkleid und heimatlust reicht der Inhalt des Magazins von regionalen Themen bis zu nationalen und internationalen künstlerischen Projekten, wobei der Schwerpunkt auf angewandtem Objektdesign liegt.

Die aktuelle Ausgabe des Magazins stellt nicht nur die Kreativszene der Metropole Ruhr vor. Neben Mode, Grafik und Designobjekten finden auch viele andere Themen Beachtung. Artikel über Äpfel, die Herstellung von Spaten und das Paddeln auf der Ruhr erwarten den Leser. Oberthema der nun schon neunten  Ausgabe ist „Weitermachen“. Denn aufhören kann man nach Ansicht von Reinhild Kuhn immer noch.

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