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EASE THE WAY – Transitlager Dobova II

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In Dobova kamen heute Nacht mehr Leute an als heute Morgen angenommen. Insgesamt brachten 8 Busse 842 Menschen aus dem Irak und Syrien, unter ihnen mehrheitlich Kinder, Babies und Frauen, in das Transitlager.

Im Vergleich zu heute Morgen ist nun vor dem Eingang auch ein Militärwagen und erbeblich mehr Polizeipräsenz im Camp selbst zu sehen.

Wir helfen den Leuten aus den Bussen auszusteigen, begleiten sie, falls nötig bis zum Wartezelt, helfen bei der Erstversorgung und betreiben die Kleiderausgabe. Aufgrund einer neu eingeführten Registrierungsprozedur geht es allerdings nur schleppend voran und genug warme Kleidung, vor allem Schuhe gibt es leider nicht. Menschen, die um dringend benötigte Kleidung bitten, nicht helfen zu können ist unglaublich traurig und verleiht auch uns ein Gefühl der Hilflosigkeit.

Dennoch lächeln uns viele Kinder an und sind sehr dankbar für die Mützen und Schals, die wir heute zu Dutzenden verteilt haben.

Die Atmosphäre ist eine Mischung aus Anspannung und Erschöpfung. Die Stimmung ist allerdings verhältnismäßig gut. Trotz der unvorstellbaren Strapazen wird gelächelt und mitunter gelacht.

Nach insgesamt 17h Arbeit sind wir nun zurück im Hostel. Höchste Zeit wieder ins Bett zu gehen. Die Nächste Schicht beginnt um 21:30 Uhr. Gute Nacht!

Despite lower expectations 842 people from Syria and Iraq arrived at Dobova Camp today many of whom where kids, babies and women.

In contrast to this morning there was a much higher police presence and some military at the camp.

We helped the refugees from the busses and led them to the waiting tent if necessary. Afterwards be accompanied some to the doctor and maintained the area for material donations where we handed out clothes. Due to a new registration procedure things are going slow. We also lack enough clothes, especially shoes. Not being able to help people asking for basic necessary clothes makes us really sad and subjects us to a terrible feeling of helplessness.

Nonetheless many kids smile back at us and are great fun for what clothes we can give – mainly hats and scarve which we handed out by the dozens.

The atmosphere is a mixture of tension and exhaustion. Still the general mood is relatively good. Despite the indescribable exertions we enountered a great number of smiles and occasionally even laughter.

After 17 hours of work we are now back at the hostel. Time to sleep! The next shift starts at 21:30.

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