EASE THE WAY – Das Projekt

Das Projekt
Aufgrund der derzeit vielerorts schlichtweg menschenunwürdigen Situation entlang der Balkanroute möchten wir nicht länger untätig bleiben und abwarten, bis sich das Problem erledigt oder einfach aus dem öffentlichen Fokus verschwindet. 

Wir – Fethullah Sevinc und Jannis Rußkamp – würden gerne in Kooperation mit der Auslandsgesellschaft Deutschland e.V. (AgD) und Ihrer Hilfe einen kleinen Teil dazu beitragen, dass Menschen, die in ihrer Heimat unbeschreibliches Leid erfahren haben, auf ihrer Flucht zumindest mit dem Nötigsten versorgt werden.

Dazu werden wir uns im Februar 2016 auf den Weg in die Balkanländer (Österreich-Ungarn-Kroatien-Serbien-Mazedonien-Griechenland) machen, um dort, wo die Hilfe gebraucht wird, vor Ort mit an zu packen. 

Gerade in den kommenden Wintermonaten werden die natürlichen Bedingungen die Flucht über die Balkanroute noch einmal dramatisch erschweren. Von ihrer Suche nach Sicherheit und Geborgenheit dürfte das nur wenige der betroffenen Menschen abhalten. Lokale Hilfsgruppen stoßen jedoch schon jetzt an ihre Grenzen. Auf der Flucht müssen die Menschen oft im Freien oder bestenfalls in provisorisch aufgestellten Gruppenzelten schlafen. Bei Temperaturen deutlich unter dem Gefrierpunkt können oftmals selbst grundlegende menschliche Bedürfnisse nicht ausreichend gestillt werden. 
Wir möchten deshalb mit einem dafür modifizierten Transporter einige Wochen auf der Balkanroute, je nach Bedarf, grundlegende Dinge, wie Wasser, wärmende Decken, Windeln, Babynahrung, Medikamente und Hygieneartikel verteilen. Dafür werden auch vor Ort mehrere Großeinkäufe nötig, für die wir Ihre Unterstützung brauchen. Bei dem Projekt geht es nicht nur um diese „greifbare“ Hilfe. 

Gerade aufgrund des Zwiespalts in Europa, aber auch in Deutschland selbst, finden wir es besonders wichtig mit den Menschen, deren Leid uns nur in den Nachrichten begegnet, ins Gespräch zu kommen, zuzuhören, ihnen ein Lächeln und vielleicht etwas Hoffnung zu schenken. 

Unser Engagement ist nach Ende der Tour nicht vorbei. Durch ausführliche Dokumentation per Video, sowie Zwischen- und Nachberichte vor allem in sozialen Netzwerken lassen wir die Menschen in Deutschland an den Geschichten der Flüchtenden und unseren Erfahrungen teilhaben.

Links:

Die Biografie der Beiden

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