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E3 Expo – Aussterben der Videospiele?

Zum 17. Mal findet in diesen Tagen die Videospielemesse E3 in Los Angeles statt, und bietet beeindruckendes aus der Videospielbranche. Verschiedene Firmen zeigen den Besuchern was sie an Spielen und Konsolen zu bieten haben. Aber wie wirken die Videospiele der neuesten Generation auf die Menschen? Wenden sich kommende Generationen mehr und mehr den Videospielen ab oder ist der Videospiele Hype immernoch da?

 

„Jedes Mal, wenn ich zur E3 gehe, werde ich für gewöhnlich überrascht“, sagt Jay Wilson, Chefdesigner des Rollenspiels Diablo 3. So geht es nicht nur den
Spieleentwicklern, sondern auch den Zuschauern. Immer bessere Grafik, eine intensiveres Erlebnisgefühl und immer ausgefeiltere Ideen sind es, die Videospiele noch lange nicht aussterben lassen. Obwohl Spieler im April mehr als eine Milliarde Dollar für Spiele und Hardware ausgaben, gingen die Verkäufe den fünften Monat in Folge zurück, wie US-Marktforscher herausgefunden haben. Umso stärker wird bei der diesjährigen E3 der Aufstieg der günstiger herzustellenden Spiele für Mobilgeräte und der Browsergames ins Auge stechen. Der Spiele-Entwickler Zynga – Hersteller von Titeln wie Farmville oder „Words with Friends“ – wird erstmals einen Stand auf der E3 haben. Ziel solcher Spieleschmieden ist es, ein größtmögliches Publikum zu erreichen und die Titel bedienerfreundlich zu gestalten. Man könnte also sagen, es wäre für jeden etwas dabei. Gerade erst erschien für „Hardcore-Zocker“ das lang ersehnte Diablo 3, welches für viele schlaflose Nächte sorgt bei den Spielern. 

Sterben Videospiele aus?

Eine genaue Antwort kann erstmal niemand geben. Aber die Videospielindustrie wird auf jeden Fall einen Wandel durchlaufen in den nächsten Jahren. Die Frage „wie genau“, bleibt dabei allerdings erstmal offen. Momentan liegt der Trend bei sog. Casual Games (sehr einfache Spiele „für zwischendurch“). Ein mögliches Zukunftsszenario könnte auch das Internet darstellenen. Sämtliche Spiele könnten nur noch Online gegen Gebühr heruntergeladen und gespielt werden. Somit könnte die Industrie Milliarden einsparen, Wiederverkäufer würden dabei allerdings den kürzeren ziehen. Firmen wie „OnLive“ bieten bereits die entsprechende Hardware und bietet somit eine Games-On-Demand-Plattform, die auf Video-On-Demand basiert. Dies könnte auch Spieleentwickler vor Raubkopierer schützen, die somit das verlorene Geld in die Entwicklung besserer Spiele stecken können. Fakt ist, Videospiele werden erstmal nicht so schnell von der Bildfläche verschwinden. Super Mario und Co. werden uns somit noch hoffentlich lange erhalten bleiben.

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