KUNST DER WORTE
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Die Gasse

Dunkelheit

Es regnet.

Und ich dachte noch: Mark, lass das. Dumme Idee.

Vergebens.

Noch bevor mein Gedanke meinen Mund verlassen kann,

schneidet sich das Messer in seinen Hals.

Dumm gelaufen. Dachte ich mir.

Eine kleine Nebengasse.

Eine unscheinbare Stadt am Meer.

Mark und ich. Und der Tote.

Erstaunlich schnell geht es.

So hab ich mir das nicht vorgestellt.

Schnell und kalt. Schnell und kalt.

Mir wird auch kalt.

Es regnet immer noch.

Na und, dachte ich. Einer mehr. Egal.

Wir gehen. Still und leise.

Er bleibt liegen.

Im Regen. In der kleinen Nebengasse.

Verdient? Ja.

Ich hab euch nicht verraten. Waren seine letzten Worte.

Warum möchten sich die Menschen zum Schluss immer rausreden?

Ja ich habs getan. Würde ich sagen.

Egal. Problem erledigt.

Für Mark war es das erste Mal.

Für mich neu. Ist nichts für mich.

Blut an der Jacke. Verdammt.

Der Regen verschwischt die Spuren.

Der Regen säubert.

Regen reinigt.

 

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