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AMI – Ant meets informatics am family day im U

Am gestrigen Tag fand der family day, der Familientag im Dortmunder U statt und aus dem Grund saß die Redaktion des Dortmunder U nicht, wie gewoehnlich Donnerstags zur Themenfindung und Tee, wenn man mochte, sondern Sonntags in der zweiten Etage zum Beschauen und Bewundern fuer Nachwuchsautoren gesessen. Auch Yup, Journalist, war dabei und entschied sich dazu, von einer der Ausstellungen im U zu berichten: AMI – Ant meets informatics. Wie auf der Internetseite des Familientages zu lesen, behandelt  die Ausstellung auf interaktive Weise, wie das Vorbild der Ameisen bei der Evakuierung von Menschen von Nutzen sein kann. Den Kern der Ausstellung bildet eine Installation, die es Besucherinnen und Besuchern erlaubt, virtuelle 3D-Welten zu betreten und in diesen verschiedene Simulationsszenarien „durchzudaddeln“. Dabei ist es durch eine Gesten-basierte Interaktion möglich, die zugrunde liegenden Methoden der Informatik im wahrsten Sinne des Wortes zu begreifen.

Ameisen sind bekannt als die ungebetenen Gäste bei einem Picknick. Erst krabbelt eine einzige Ameise zum Essen, dann folgen die Zweite und die Dritte. Kurz darauf verläuft bereits eine stark bewanderte Ameisenstraße von der Kolonie bis zur Nahrungsquelle und zurück. Obwohl das einzelne Insekt nur eine äußerst beschränkte Intelligenz aufweist, kann ein Schwarm von Ameisen den Straßenbau perfekt organisieren. Das Natur-Patent hinter dieser Organisation findet als „Schwarmintelligenz“ Verwendung in der modernen Informatik. Da sich größere Menschenmengen eigentlich nicht anders verhalten als Ameisenschwärme, werden am Lehrstuhl VII der Fakultät für Informatik Ameisen-Algorithmen genutzt, um Evakuierungen zu simulieren. Durch Verkehrssimulationen, Routenplanungen und nicht zuletzt auch durch die Ereignisse in Fukushima oder bei der Love-Parade in Duisburg sind die Planung und Prognose von Evakuierungsverläufen in den Fokus des öffentlichen Interesses gerückt. Bestimmt auch aktuell beim Wahlverhalten der amerikanischen Buerger, wenn man einstreuen durfte. In einem Ameisenhaufen ging es meist ebenfalls nicht mit aller Ordnung zu. Als ich weiter recherchierte, koennen Ameisen sogar, darauf moegen viele von Ihnen gewartet haben, das ueber einhundertfache, als ich Recht las, ihres Koerpergewichtes transportieren. Das kann man durchaus als viel schreiben. War es das schon?

Mit der Kraft der Ameisen bestimmt, dafuer gibt es am Ende aber noch ein direkten Beitrag von dem Doktoren, Dozenten, der die Ausstellung beaufsichtigt und, als ich Recht schrieb gestaltet hat: Herr Frank Weichert. Auf eine E-Mail-Anfrage antwortete er, aus welchem Grund er sich besonders engagierte:

„Als mir durch die TU Dortmund die Gelegenheit gegeben wurde, Sachverhalte grafischer Systeme zu präsentieren, habe ich die Gelegenheit wahrgenommen, das Themengebiet von Evakuierungssimulationen, welches wir auf unterschiedlichen Ebenen vonseiten der Forschung betrachten, in eine Ausstellung zu integrieren. Die Intention war zum einen die umfangreiche Thematik mit ihren unterschiedlichen Facetten darzustellen und auf der anderen Seite dies in einer allgemeinverständlichen Form, um auch  ichtinformatikern einen Zugang zu ermöglichen.“

Auch den Titel erlaeuterte er gerne mit einem kurzen Statement: „Der Titel “Ants meets Informatics“ bildet somit den Rahmen der Ausstellung, stellt aber auch die Vision dar, in welche Richtung aktuelle Bestrebungen tendieren. Sofern Sie weitergehende Fragen haben oder an speziellen Thematiken der Ausstellung interessiert sind, zögern Sie nicht mich zu kontaktieren unter frank.weichert@tu-dortmund.de„. Danke fuer das Kommentar und die Kontaktadresse?!

Last but not least ein Interview , in dem einer der verantwortlichen Studenten, Frederik Luebkes, des bereits geschriebenen 3-D-Simulators, der Welt einen kurzen Beitrag gab.

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